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Tipps, Tricks und Bastelanleitungen für das Garnelenaquarium

Torfwasser fördet das Wohlbefinden der Garnelen

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Im Torfwasser befinden sich für Garnelen sehr viele wichtige Huminsäuren, die sie zum Leben benötigen und für das Wohlbefinden von Bedeutung sind. Man säuert dadurch das Wasser an, was für einen Optimalen PH Wert für die meisten Arten, wie Z.B. White Pearl, Blue Pearl, Giftgrüne Zwerggarnele, Yellow Fire, Tigergarnele und Red Fire/ Cherry sorgt. Außerdem erzielt man dadurch ein besseres Pflanzenwachstum, da mehr Co2 (Kohlendioxid) im Aquarium freigesetzt wird. Das Toftgranulat kann man Z.B. in einem Stück "Strumpfhose" verstauen und dann einfach in das Aquarium hängen. Ich verwende für einige 54 Liter Aquarien 100 Gramm Torfgranulat und habe einen PH Wert von 6,8. Unser Leitungswasser hat einen Wert von 7,6. Das Torfgranulat sollte nach 4 - 6 Wochen erneuert werden, da es seine Wirkung verliert. Torfgranulat trübt das Wasser.

Bodengrund einfach und schnell austauschen

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Wenn man den Bodengrund im Aquarium austauschen möchte, kann man dies einfach und schnell umsetzen. Ich habe dies in einem Red Bee Becken gemacht, wo ich von Quazsand auf Shirakura Red Bee Sand umgerüstet habe. Wichtig ist, wenn man hinterher gleich die Tiere wieder einsetzten möchte, dass man so viel Aquarienwasser auffängt wie möglich. Als allererstes habe ich alle Pflanzen in einen Eimer getan. Dann einen zweiten Eimer halb voll mit dem Aquarienwasser gemacht, wo die Tiere rein kamen. Nun habe ich den Bodengrund mit einer Mulmglocke gründlich gesäubert. Den letzten Schluck Wasser (etwa 5Liter) inkl. Sand habe ich mit einem 16mm schlauch in einen separaten Eimer abgesaugt. so bekommt man schnell und einfach das Wasser und den Kies/Sand aus dem Aquarium. Die ganze Prozedur dauerte bei mir etwa 15 Minuten. Fazit: Man spart sich die Zeit mit dem langen raus sammeln des Bodengrundes, dieser wird einfach mit einem Schlauch in einen separaten Eimer abgesaugt.

Die richtigen Wasserwerte

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folgt in kürze...

Die Keimdichte gering halten

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Garnelen lieben eine geringe Keimdichte, daher ist es wichtig einen regelmäßigen wasserwechsel durchzuführen. Keime ernähren sich von Futterresten, die in jedem Aquarium anfallen und sich rasend  vermehren. Keime setzen sich auf die Tiere ab. Dies beeinträchtigt das Wohlbefinden. Man nehme als Beispiel ein 54 Liter Aquarium; jede Woche fällt eine volle 1Liter Flasche „Coca Cola“ im Aquarium an. Man macht nun einmal die Woche einen wasserwechsel von 50%. Somit bekommt man wieder eine halbe Flasche Coca Cola aus dem Aquarium. Nun fällt aber in der nächsten Woche wieder eine Flasche Cola an. Nun sind wir schon bei 1,5 Liter Coca Cola im Aquarium. Wir machen wieder unseren wasserwechsel von 50%. Es bleiben 0,75 Liter Cola im Aquarium. Nächste Woche fällt wieder eine Flasche Cola an. Nun sind es schon 1,75 Liter. Und so geht das endlos weiter. Die „Coca Cola“ ist in diesem Fall die Keimdichte. Nach einiger Zeit ist die Keimdichte so hoch und die Tiere fangen an zu kränkeln. Ein Wasserwechsel lässt sich daher nicht vermeiden und sollte regelmäßig durchgeführt werden.

Planarien behandeln mit Flubenol

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Flubenol! Ein Wundermittel gegen Planarien, jedoch betroffen sind auch Schnecken wie; Turmdeckelschnecken und Apfelschnecken, da diese Arten sehr empfindlich sind. Posthorn- und Blasenschnecken sollten die Behandlung jedoch bei richtiger Dosis überstehen. Bei Flubenol P handelt es sich um den Wirkstoff "Flubendazol Breitband- Anthelminthikum" der bei Katzen und Hunden eingesetzt wird. Es hemmt selektiv und irreversibel den Aufbau der Darmzellen von Planarien. Dadurch wird die Verdauung der Tiere gestört. Die betroffenen Zellen sterben ab und es kommt zum Tod der Planarien. Es gibt hier zwei Varianten, die für uns relevant sind. Einmal als Gel Form "1 Applikator mit 7,5m Gell" zum Eingeben. Zur zweiten und bessere Variante zählt das Flubenol als Pulver, was sich sehr gut im Wasser lösen lässt. Den Eiern schadet das Flubenol jedoch nicht. Daher empfehle ich die Behandlung nach 2 - 3 Wochen zu widerholen. Wichtig ist das ab sammeln der toter Tiere (Planarien und Schnecken) da sie das Wasser stark belasten und das Aquarium "kippen" kann, gerade kleinen Aquarien.

Dosierung:

Die Dosierungsempfehlung von Flubenol liegt bei 0,2g auf 100 Liter Wasser.
1g = 1000mg
Beispiel:
54 Liter: 200mg : 100Liter * 54Liter = 108mg
30 Liter: 200mg : 100Liter * 30Liter =   60mg

Flubenol Applikator mit 7,5ml Gel:
1ml Gel enthält 44mg Flubendazol.
Diese Menge ist ausreichend für 440Liter.
Nun können wir mit einfachem Dreisatz die Menge für unser Becken berechnen.
440 Liter entsprechen 1,00ml
  54 Liter entsprechen 0,12ml
  30 Liter entsprechen 0,07ml

Flubenol 5% Pulver:
1g Pulver enthält 50mg Flubendazol.
Beispiel:
54 Liter: 200mg : 100Liter * 54Liter = 108mg
30 Liter: 200mg : 100Liter * 30Liter =   60mg

Hat man keine Milligramm Wage zur Hand, kann man folgendes machen:
50ml Wasser (Messbecher), hinzu kommt dann 1g Pulver. Alles gut durchmischen. Diese Dosis würde jetzt für 500Liter Wasser reichen. Für 10 Liter Wasser gibt man nun 1ml mit einer Spritze hinzu.

Wenn man die korrekte Dosis ins Aquarium gibt, hat man nur wenige Ausfälle der TDS und AS. Nach der Behandlung empfehle ich einen großen Wasserwechsel von 80% vorzunehmen. Während der Behandlung jedoch keinen WW machen.


Der "Wasserfloh" Test

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Wasserflöhe reagieren noch sehr viel empfindlicher auf Kupfer als Garnelen. Die meisten Kupfer Tröpfchentests zeigen erst einen Wert ab 0,1mg/l an. Es sind jedoch schon darunterliegende Werte für Garnelen schädlich bzw. tödlich. Nun kann man einfach ein paar Wasserflöhe einsetzen. Ist Kupfer enthalten, sind die Flöhe innerhalb von paar Minuten Tot. Leben sie jedoch ein paar Tage im Aquarium kann man unbesorgt sein. Es befindet sich nicht die kleinste Menge Kupfer im Aquarium. Für diesen Test eignen sich bestens Wasserflöhe der Gattung "Daphnia", die man in jedem Zoogeschäft für etwa 1,50 Euro bekommen sollte.

Ein Gesellschaftsbecken Strom sparend einrichten

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Grundsätzlich zu beglückwünschen ist, wer sich entschieden hat, die Einrichtung eines Aquariums ins Auge zu fassen, denn so ein Becken ist geeignet als Blickfang auch die traurigste Ecke eines Raumes optisch aufzuwerten und in den meisten Fällen ist es schöner anzusehen als das Fernsehprogramm… Für Anfänger empfiehlt sich ein Gesellschaftsbecken, d. h. ein Aquarium mit unterschiedlichen Arten, zum einen, weil es einen vielfältigeren Anblick bietet und zum anderen, da die Zucht von Fischen oder anderen Wasserbewohnern oft etwas Erfahrung voraussetzt. Bleibt die Frage nach den Kosten eines Aquariums, die Anfänger abschrecken könnten: hier sollte man bereits bei der Einrichtung an den Unterhalt denken und den Energieverbrauch des Beckens minimieren, um nicht bei der nächsten Jahresabrechnung eine böse Überraschung zu erleben. Ein Hamburger Mattenfilter beispielsweise hilft bereits im Vergleich mit den herkömmlichen Filtersystemen einiges an Strom zu sparen und darüber hinaus ist zu bemerken, dass trotz den gegenteiligen Bemerkungen in zahlreichen Werken der Ratgeber-Literatur ein Heizstab nicht zwingend notwendig ist, sofern man bereit ist auf besonders wärmebedürftige und temperaturempfindliche Aquarienbewohner, wie etwa den Diskusbuntbarsch (Symphysodon), zu verzichten. Zahlreiche Fische jedoch und auch viele andere Wassertiere gedeihen allerdings wunderbar bei Zimmertemperatur, zumal ca. 3-4°C wegen der Aufheizung des Wassers durch die Aquarien-Beleuchtung hinzu addiert werden dürfen – die nächtliche Abkühlung des Wassers ist in diesem Zusammenhang ebenfalls kein Problem, da sie den Bedingungen im natürlichen Lebensraum der Tiere entspricht. Mit Temperaturen, die auch mal unter 20°C fallen, kommen z. B. die farbenprächtigen Guppies, Platies Brokatbarben, Kardinalfische, Metallpanzerwelze, Makropoden, Neon- und Blutsalmler problemlos zurecht, die sich allesamt ebenfalls auch mit Garnelen verstehen (wenn diese nicht zu klein sind…). Wie bereits bemerkt, kann ein Aquarium den Fernseher durchaus ersetzen, wer allerdings jetzt hofft, seinen Speiseplan aufbessern zu können, dem sei gesagt, dass weder Zierfische noch die kleinen Garnelen nicht zum Verzehr geeignet sind – dazu sind sie viel zu klein. Da sollte man lieber Sushi bestellen, wenn man Appetit auf frischen Fisch hat. Und auch all jene, die Wasserbewohner sowieso lieber anschauen, als sich an Ihnen zu delektieren, können ganz leicht einen Lieferservice online finden und das Menü Ihrer Wahl bestellen.

Eine Höhle aus Schieferplatten und Schläuchen

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Was brauchen wir?

- Schieferplatten
- Schläuche (Stücke, verschiedene Größen)
- Aquariensilikon

Als erstes müssen wir eine passende Schieferplatte finden, welche man in jedem Zoo Geschäft bekommen kann. Bitte darauf achten das sie keine scharfen ecken haben wo sich die Tiere verletzen könnten. Nun schneiden wir nur noch ein paar Stücke alte Schläuche zu (kann man auch in verschiedenen Größen nehmen) und kleben diese mit Aquariensilikon nach und nach auf die Schieferplatte. Wenn die Höhle fertig ist lassen wir das ganze noch über Nacht aushärten und dann ab in das Aquarium damit.

Höhle auf Schieferplatten und Schäuchen

Nun kann man oben drauf noch eine Platte kleben, die man anschließend mit Moos bepflanzt.