Pflanzen
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Red Bee |
Wissenschaftlicher Name: Caridina cf. cantonensis sp. "Red Bee" Deutsche Name: Red Bee Zwerggarnele Herkunft: ? Größe: männchen: 25mm weibchen: 30mm pH-Wert: 6 bis 7,5 (am besten sind Werte um 6) Gesamthärte: 5 bis 15 dH Karbonhärte: 1 bis 10 dH Temperatur: 16 - 26°C (beste Zuchttemperatur 24°C) |
S/W Bienengarnele |
Wissenschaftlicher Name: Caridina cf. cantonensis "Biene" Deutsche Name: Bienengarnele Herkunft: Hongkong Größe: männchen: 25mm weibchen: 30mm pH-Wert: 6 bis 7 (am besten sind Werte um 6,5) Gesamthärte: 5 bis 16 dH Karbonhärte: 1 bis 12 dH Temperatur: 16 - 26°C (beste Zuchttemperatur 23°C) |
Yellow Fire |
Wissenschaftlicher Name: Neocaridina heteropoda var. yellow Deutsche Name: Yellow Fire Zwerggarnele Herkunft: Japan Größe: männchen: 30mm weibchen: 35mm pH-Wert: 6 bis 8 (am besten sind Werte um 7,5) Gesamthärte: 6 bis 30 dH Karbonhärte: 5 bis 20 dH Temperatur: 16 - 26°C (beste Zuchttemperatur 23°C) |
Grüne Zwerggarnele |
Wissenschaftlicher Name: Caridina cf. Babaulti "green" Deutsche Name: Giftgrüne oder Grüne Garnele Herkunft: Indien und Sri Lanka Größe: männchen: 25mm weibchen: 30mm pH-Wert: 6 bis 8 (am besten sind Werte um 7,5) Gesamthärte: 6 bis 20 dH Karbonhärte: 5 bis 16 dH Temperatur: 18 - 28°C (beste Zuchttemperatur 24 - 26°C) |
White Pearl |
Wissenschaftlicher Name: Neocaridina cf. zhangjiajiensis var. White Deutsche Name: "Weiss-Perlen" Zwerggarnele oder White Pearl Herkunft: ? Größe: männchen: 20mm weibchen: 25mm pH-Wert: 6 bis 8 (am besten sind Werte um 7) Gesamthärte: 6 bis 26 dH Karbonhärte: 5 bis 16 dH Temperatur: 5 - 28°C (beste Zuchttemperatur 18 - 24°C) |
Blue Pearl |
Wissenschaftlicher Name: Neocaridina cf. zhangjiajiensis var. Blue Deutsche Name: "Blue Pearl" Zwerggarnele Herkunft: ? Größe: männchen: 20mm weibchen: 25mm pH-Wert: 6 bis 8 (am besten sind Werte um 7) Gesamthärte: 6 bis 26 dH Karbonhärte: 5 bis 16 dH Temperatur: 5 - 28°C (beste Zuchttemperatur 18 - 24°C) |
Blaue Tigergarnele |
Wissenschaftlicher Name: Caridina cf.cantonensis sp. "Tiger blue " Deutsche Name: Blaue Tigergarnele Herkunft: Asien Größe: männchen: 25mm weibchen: 30mm pH-Wert: 6,5 bis 8 (am besten sind Werte um 7) Gesamthärte: 6 bis 20 dH Karbonhärte: 5 bis 15 dH Temperatur: 16 - 26°C (beste Zuchttemperatur 18 - 20°C) |
Red Fire / Red Cherry |
Wissenschaftlicher Name: Neocaridina heteropoda var. red Deutsche Name: Red Fire Zwerggarnele Herkunft: Taiwan Größe: männchen: 25mm weibchen: 30mm pH-Wert: 6 bis 8 (am besten sind Werte um 7) Gesamthärte: 5 bis 30 dH Karbonhärte: 1 bis 15 dH Temperatur: 5 - 28°C (beste Zuchttemperatur 18 - 24°C) |
Beim einsetzen der Garnelen sollte man sich in der Regel viel Zeit lassen. Ein beliebtes Sprichwort sagt; "je länger, desto besser". Ich mache das wie folgt. Ich nehme einen leeren 10Liter Eimer. Dort kommen die Tiere mit dem Transportwasser rein. Wichtig ist eine Sauerstoffversorgung. Dafür hänge ich einen Ausströmerstein in den Eimer. Diesen Eimer stelle ich dann neben einem Stuhl. Dann habe ich einen zweiten 10Liter Eimer mit einem regulierbarem Abfluss.

Diesen Eimer fülle ich dann zu 3/4 mit dem Aquarienwasser, wo die Tiere später leben sollen. Nun stelle ich den Eimer auf den Stuhl, richte den Abflussschlauch auf den darunter stehenden Eimer und lasse es langsam rein tropfen. Diese Prozedur dauert etwa 1 - 4 Stunden. Je nachdem wie weit man den Hahn aufdreht. Wenn der Eimer dann leer ist, fische ich die Tiere mit einem Ketscher heraus und setze sie direkt in das Aquarium.
Kann man Zwerggarnelen mit anderen Aquarienbewohnern vergesellschaften? Diese Frage stellt sich sehr häufig. Prinzipiell ist dies möglich. Die Wichtigste Voraussetzung allerdings ist ein "dicht bepflanztes" Aquarium. Ich habe Garnelen schon problemlos mit Guppys, Neons, Antennenwelse und Panzelwelse vergesellschaftet. Zusätzlich kann man noch kleine Höhlen ins Aquarium bringen, wie hier beschrieben wird. Von einer Vergesellschaftung mit Barschen rate ich allerdings ab, da Barsche (Cichliden) in der Regel zu den Räubern zählen.
Fazit: Für die Haltung von Garnelen sicherlich Okay. Für die Zucht empfehle ich jedoch ein Artenaquarium.
Der Schock jeden Aquarianers, tote Garnelen im Aquarium. Was mache ich falsch? Mögliche Ursachen und Lösungen werden hierfür bereitgestellt.
Häufigste Ursachen:
Lösungen:
Fazit: Ihr seht also "Ein Wasserwechsel" ist das wichtigste in der Aquaristik um solchen Ursachen entgegen zu wirken.
Garnelen sind in der Regel Allesfresser mit einem Schwerpunkt auf pflanzliche Kost. Sie fressen aber auch Gemüse und Obst. Dieses sollte allerdings geschält und überbrüht sein.
Hier eine ausführliche Futterliste:
Gemüse:
Gurke, Paprika, Zucchini, Erbsen, Tomaten, Möhren, Kartoffel, Kopfsalat, Eisbergsalat, Brokkoli, Rosenkohl, tiefgefrorener Blattspinat
Obst:
Melone, Kiwi, Mango, Weintraube
Wichtig ist ein abwechslungsreicher Futterplan, schließlich essen wie auch nicht jeden Tag "Nudeln". Auch hier gilt das Sprichwort "weniger ist manchmal mehr...". Also immer nur jeden zweiten Tag füttern und dann auch nie zu viel.
Meine Tiere bekommen folgendes zu fressen:
| JBL Novo Prawn | Tetra Tips - Futtertabletten | TetraCrusta Menu - 4 Sorten |
| Shirakura Ebi Dama | Shirakura Ebi Dama "Spezial" | Shirakura Chi Ebi - Aufzucht futter |
Shirakura Garnelenfutter könnt Ihr hier erwerben: www.garnelenhaus.de
Außerdem bekommen meine Tiere gelegentlich Frostfutter wie "Artemia" & "Cyclops". Frostfutter sollte nicht zu oft verfüttert werden, da sie hohe Proteinanteile besitzen. Cyclops ist übrigens ein sehr gutes Aufzuchtfutter für Garnelen, jedoch nicht mehr als 2x pro Woche verfüttern. |
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| 1/3 Kaninchenpellets 2/3 Chinchilla Pellets |
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Hier gilt das Sprichwort "weniger ist manchmal mehr". Ich füttere meine Garnelen nur alle zwei Tage und das sehr sparsam. Meine Red Bees und S/W Bienengarnelen bekommen sogar nur alle drei Tage ihr Fressen. In einem gut eingefahrenen Aquarium sollte sich genug Mulm angesammelt haben, wo die Tiere ihre Nahrung finden. Ein Beispiel für das Futter von JBL "Novo Prawn"; ein Korn reicht etwa für 2 - 3 ausgewachsene Garnelen. Futter was am nächsten Tag noch im Aquarium ist, sollte entfernt werden, um das Wasser nicht unnötig zu belasten. Ich benutze kleine Aschenbecher aus Glas mit den Maßen 9x9x3cm als Futtertrog (was ich mir bei Roland Blankenhaus abgeguckt habe), so kann ich gut beurteilen wie viel Nahrung meine Garnelen verzerren. Außerdem kann ich so das restliche Futter am nächsten Tag mit einem 6mm schlauch absaugen. Wenn ich mal zu viele Schnecken im Aquarium habe, füttere ich mal eine ganze Woche gar nicht. Meine Garnelen machen sich dann an den Posthorn- und Blasenschnecken zu schaffen. Was davon übrig bleibt, sind die leeren Schneckenhäuser. Diese belasse ich aber im Aquarium. Fazit: Mit dem Futter sparsam sein und nur jeden zweiten Tag füttern.
Ich füttere meine Garnelen schon immer mit Kaninchenpellets.
Zusammensetzung: 1/3 Kaninchen- und 2/3 Chinchilla Pellets
Kaninchenpellets besitzen einen hohen Strohanteil, wodurch Garnelen aus Zellulose, Chitin für ihren Panzer machen können. Auch durch Laub und Moorkienwurzeln wird Chitin produziert, wodurch der Panzer der Garnelen stabil und biegsam wird.
Ohne diese Stoffe können unter Umständen Häutungsprobleme auftreten. Man sollte daher immer für ausreichend Huminsäuren im Aquarium sorgen, Z.b. durch Eichen- oder Buchenlaub, Seemandelbaumblätter, Moorkienwurzeln oder auch durch Torf. Durch die regelmäßige Fütterung mit Kaninchenpellets kann man jedoch auf die oben genannten Methoden vollständig verzichten, da Garnelen durch Kaninchenpellets aus Zellulose genug Chitin produzieren können.
Garnelen lieben dicht bepflanzte Aquarien. Gerade in neu eingerichteten Aquarien empfiehlt es sich mit Pflanzendünger etwas nachzuhelfen. Ich verwende hierzu "Easy Life Pro Fito", welcher absolut garnelentauglich ist. Dieses trifft leider nicht auf alle Düngermittel zu, da einige große Mengen an Kupfer abgeben und den Garnelen enormen Schaden zufügen oder diese sogar sterben.
Garnelentauglicher Dünger:
- Easy Life Pro Fito
- JBL Ferropol ( Volldünger )
- JBL Ferropol 24 ( Tagesdünger )
Nicht Garnelentauglicher Dünger:
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Immer wieder haben Aquarianer in ihren Aquarien Probleme mit Algen und wissen nicht wie sie diese bekämpfen sollen. Hier muss man nun erst mal die Ursache feststellen und dementsprechen handeln.
Gründe hierfür können folgende sein:
- ein zu hoher PO4 (Phosphat) Wert, sollte nicht höher wie 1mg /l. sein.
- ein zu hoher NO3 (Nitrat) Wert, max. 20mg /l.
- eine zu kurze Beleuchtungszeit oder nicht ausreichende Beleuchtung
Die Werte PO4 (Phosphat) und NO3 (Nitrat) können mit Hilfe von Töpfchentests die man im Zoofachgeschäft bekommt schnell und ziemlich genau ermittelt werden.
Die Beleuchtungszeit in einem Aquarium sollte bei etwa 10 - 12 Stunden liegen. Hier sollte man auch auf eine ausreichende Beleuchtung achten. In einem Standard 60 Liter Aquarium werden die Abdeckungen mit einer 15 Watt Leuchtstoffröhre ausgestattet, was ich für etwas wenig empfinde. Hierfür kann man dann spezielle Reflektoren verwenden, um mehr Licht ins Aquarium zu bringen. Wichtig ist auch, regelmäßig einen Röhrenwechsel beim Aquarium durchzuführen.
Algen setzen sich auf langsam wachsende Pflanzen ab und vermehren sich durch "Sporen". Als Gegenmaßnahme können hier schnell wachsende Pflanzen eingesetzt werden, um den Algen ein Ende zu setzen. Als sehr effektiv haben sich auch die sogenannten "UV-Klärer" bewährt. Das Aquarienwasser wird hier durch eine Pumpe in einen Kreislauf gebracht, wodurch das Wasser an UV Strahlen vorbei strömt. Durch die UV Strahlen werden Sporen und Keime im Wasser abgetötet.
Der Wasserwechsel in unseren Aquarien ist von höchster Bedeutung und darf nicht vernachlässigt werden, besonders nicht bei den Garnelen. Sie kommen nämlich aus fliesenden Gewässern, wo ständig Frischwasser nachfließt. Dieses Phänomen simulieren wir mit einem "Wasserwechsel". Dieser sollte je nach Größe des Aquariums und Besatzes festgelegt werden.
Hier mal ein kleines Beispiel:
Wir nehmen ein 54 Liter Aquarium. Für den Besatz sorgen 10 Tiere. Hier sollte ein Wasserwechsel von etwa 20% pro Woche ausreichen.
Ich empfehle kaltes Wasser für den Wasserwechsel zu nehmen, da sich im warmen Wasser Kupfer lösen kann (muss aber nicht). Am besten noch das "Altwasser" was sich in den Kupferrohren befindet ablaufen lassen. Natürlich kann man auch "Wasseraufbereiter" benutzen, der eventuelle Schwermetalle wie Kupfer bindet. Ich benutze keinen, da ich ohne Wasseraufbereiter ein besseres Pflanzenwachstum habe. Vorsicht auch bei "Mopani" Wurzeln. Diese können Schwermetalle binden und sich später im Wasser lösen. Dies war bei mir der Fall. Kleinere Aquarien kippen schneller als größere, daran sollte man immer denken. Je größer der Besatz, desto häufiger sollte man einen Wasserwechsel vornehmen, da sich mehr "Dreck" wie Z.B. Ausscheidungen der Tiere ansammelt und somit das Wohlbefinden der Tiere negativ beeinflusst wird. Außerdem verringert man somit unerwünschte Keime, die sich in unseren Aquarien durch Futterreste und Ausscheidungen rasend vermehren. Dies kann im schlimmsten Fall den Tot der Tiere zur Folge haben. Siehe hierzu auch Die Keimdichte gering halten
Beider Geschlechter kann man bei White Pearls, Blue Pearls, Yellow Fire und Ref Fire/ Cherry sehr gut unterscheiden. Bei ausgewachsenen Garnelen kann man sie auch an der Größe unterscheiden. Weibchen sind größer und Farbenprächtiger.
Hier seht Ihr ein Weibchen. Ein sehr deutliches Indiez ist der "Eifleck" im Nacken. Außerdem sieht man hier auch eine ausgedähnte Bauchhülle. Dieses Weibchen ist 2,5 cm groß.![]() |
Hier ist ein Männchen abgebildet. Es ist wesentlich kleiner als das Weibchen oben. Hier fehlt der Eifleck und die ausgedähnte Bauchhülle. Dieses Tier ist 2,0 cm groß![]() |
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